Der Tanz des Golem – Der stumme Nudnik
17. Oktober 2019
19:30
Wien
Theater Akzent
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VON MOSES BIS HEUTE FRÜH. 4 ABENDE ÜBER DAS JUDENTUM.

Die Menschen wissen schon alles, doch dieses und jenes wissen sie nicht. Was hat Gott Moses wirklich gesagt? Wohin sind die Juden damals gezogen? Was wäre heute, wenn Kurt Weill, Walter Jurmann, Friedrich Holländer oder Hermann Leopoldi nicht vertrieben worden wären? Was wäre heute, wenn Billy Wilder, Fred Zimmermann oder Eric Kandl nach 1945 zurückgekehrt wären? Im vierteiligen Zyklus „Der Tanz des Golem“ widmen sich Bela Koreny und Ethel Merhaut all diesen Fragen und begeben sich auf eine kulturelle und musikalische Reise über das Judentum. Mit tatkräftiger Unterstützung von Elisabeth Orth, Mercedes Echerer, Michael Maertens, Roby Lakatos, Daniel Serafin, Yury Revich und Heinz Marecek erzählen, singen und spielen die Künstler Lieder, Anekdoten, Erzählungen und jüdische Märchen.

3. Abend: DER STUMME NUDNIK. Die Shoa.

„Der stumme Nudnik“ bildet den dritten Teil des Zyklus „Der Tanz des Golem“. Dieser Abend ist den von den Nationalsozialisten vertriebenen jüdischen Ausnahmekünstlern Kurt Weill, Hermann Leopoldi, Walter Jurmann, Friedrich Holländer, Werner Heymann uvm. gewidmet. Mit Charme und höchster Virtuosität wandeln die Sängerin Ethel Merhaut und der unermüdliche Wiener Musiker und Komponist Bela Koreny zwischen tiefgreifenden Chansons und unterhaltsamem Repertoire, vom Tango und Walzer bis zum Foxtrott. Die einzigartige Schauspielerin Mercedes Echerer liest Texte von Karl Farkas, Fritz Grünbaum, Mascha Kaleko und Fritz Rotter. Als Conférencier führt Bela Koreny mit kurzen Geschichten und Anekdoten über die Komponisten und ihre Zeit durch diesen abwechslungsreichen und emotionalen Abend.

MERCEDES ECHERER LIEST TEXTE VON KALEKO, FARKAS, GRÜNBAUM, ROTTER

ETHEL MERHAUT SINGT LIEDER VON WEILL, SCHÖNBERG, GERSHWIN, JURMANN, JIDDISCH

BELA KORENY ERZÄHLT JÜDISCHE WITZE UND ANEKDOTEN

MUSIK BELA & FRIENDS

Der 4. Termin findet am 30. November 2019 statt.